UAV entwickeln sich rasant weiter. Vom kleinen Hobbygerät bis zum professionellen gewerblichen System gibt es eine Vielzahl an Modellen, Größen und Gewichtsklassen. Auch die Funktionalitäten entwickeln sich immer weiter.
Drohnen als Bedrohung: Dass UAV außerhalb des rechtlich zulässigen Rahmens eingesetzt werden, wird zunehmend zur Herausforderung für Organisationen, Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Der Erwerb ist an keine Fachkenntnis gebunden oder durch sonstige Zulassungsvoraussetzungen beschränkt.
„Eine einsatzfähige Kameradrohne kostet weniger als eine Überwachungskamera und ist innerhalb kurzer Zeit lieferbar.“
Wenn wir umgangssprachlich von Drohnen reden, meinen wir eigentlich Unbemannte Luftfahrzeuge. UAV, UAS oder auch UA sind gängige Akronyme. Sicher haben Sie diese schon einmal gehört oder gelesen. Bevor wir tiefer einsteigen, eine kurze Einordnung all dieser Begrifflichkeiten:
Nicht jedes Drohnenereignis bedeutet zwangsläufig einen bevorstehenden Angriff. Folgende Absichten könnten sich dahinter verbergen:
Ein Drohnenpilot wird sich nicht immer den rechtlichen Rahmenbdingungen bewusst sein. Mancher Überflug löst eine Alarmkette aus, mit hohen Kosten durch Betriebsunterbrechung, ohne dass eine Schädigungsabsicht vorliegt.
Leitfrage: Was fliegt da, und was kann es?
Nachdem Sie in Lektion 1 gesehen haben, warum Drohnen für Ihren Standort relevant sind, geht es nun um die Technik dahinter. Sie lernen, ein Gerät einzuordnen: Wie ist es gebaut, welche Pflichten gelten und woran es sich später überhaupt erkennen lässt.
Kernaussage vorab: Die gesamte Klassenlogik beschreibt den regelkonformen Nutzer — nicht den Angreifer. Genau deshalb braucht ein Standort später Detektion und nicht nur Rechtskenntnis.